Touristenseelsorger Pater Bergmans
Der weit über die Grenzen Kärntens hinaus als Touristenseelsorger bekannt gewordene Pater Gustav Bergmanns verstarb am 15.02.2007 im Alter von 84 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Der Franziskanerpater Bergmans unterstützte Touristen immer als Seelsorger. Für sein Wirken im Tourismus wurde er mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten“ ausgezeihnet. Bergmans war der erste hauptamtliche Touristenseelsorger Österreichs.
Auch bei Menschen, die der Kirche fern stehen, war Bergmans wegen seiner Weltoffenheit beliebt. Außerdem ist er vor allem durch den jährlich von ihm zelebrierten Jahresabschluss-Gottesdienst der Tourismus-Reise-Seelsorge inder Burgarena Finkenstein bekannt geworden.
Lebenslauf:
Gustav Bergmans, am 2. Februar 1924 im holländischen Weert geboren, besuchte die dortige Volksschule und im Anschluss daran das Gymnasium in Venray. Nach der Matura 1942 trat er in den Orden der Franziskaner ein und studierte Theologie und Philosophie an mehreren Ordensinstituten der Franziskaner in den Niederlanden. Nach der Priesterweihe 1949 wirkte Bergmans zunächst als Religionslehrer an einem Gymnasium in Venray. 1952 kam er nach Österreich und war in den darauf folgenden Jahren als Flüchtlingsseelsorger in Wien tätig. Anschließend war Bergmans Stadtpfarrkaplan und Religionslehrer in Wien und St. Pölten. Von 1962 bis 1967 war er wieder in seiner Heimat Holland tätig.
Seit seiner Rückkehr nach Österreich 1967 war Bergmans als erster hauptamtlicher Touristenseelsorger Österreichs in der Diözese Gurk tätig. In Anerkennung seiner Leistungen und seines Engagements wurde er 1985 zum Bischöflichen Geistlichen Rat und 1994 zum Bischöflichen Konsistorialrat ernannt. Bergamans verstarb am 15.02.2007 im Alter von 84 Jahren.

